bühne // wildnis und casinos 2005
wildnis und casinos 05
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da der autor das stück für uns schrieb, gab es eine sehr intensive zusammenarbeit mit ihm. die gestaltung sollte sich bis auf das plakat erstrecken. für das stück wären viele verschiedene schauplätze möglich: eine bar; ein wohnzimmer; ein raum in einer firma; ein casino; ein zelt, am lagerfeuer; auf dem schiff … die räumliche umsetzung eines schauplatzes hätte immer mehrere andere ausgeschlossen und die phantasie der zuschauer eingeengt. so haben wir uns für eine halfpipe entschieden, die mit hellblau bemalten karton-kassetten beklebt war, die durch das bespielen zerstört und mit neuen kassetten sichtbar ausgeflickt wurden. im raum 5 klassische klavierhocker, davon 4 mit zebrafell überzogene sitzflächen; gegenstände aus dem gesellschaftsbereich der dargestellten: mode- und autojournale, teure konsumgüter. die form der halfpipe als ausdruck von gewinnsteigerung und möglichkeit des zusammenbruchs. die oberfläche, auf den ersten blick hochglanz; auf den zweiten jedoch mehr schein als sein. das alles vom boden abgehoben, um die künstlichkeit der sprache zu unterstützen.
einige der schauspieler haben die geforderte reduzierte spielweise nicht verstanden und mit zuviel an mimik und gestik boykottiert.
 
 
wildnis und casinos 2005

von robert woelfl
TAG 2005
 
regie: gernot plass
bühne: gudrun lenk-wane
kostüm: agnes hamvas
dramaturgie: angela heide
 
mit: jens classen, alexandra lehner, clemens matzka, georg schubert, barbara willensdorfer