bühne // kommunikation der schweine 2004
kommunikation der schweine 04
 
das stück beginnt im leeren raum und endet dort auch wieder. die struktur des theaters erlaubte, ein außen (hausarchitektur – mit metallstehern) anzudeuten. die wohnung der zwei personen war eine mit klebeband markierte fläche von 3 x 3 m, welche jeden abend aufs neue mit 2 fauteuils, 2 stühlen, 2 tellern, einem tisch und einer stehlampe eingerichtet wurde. die geistige enge drückte sich auch durch die gemeinsame farbwahl mit dem kostüm aus: beige und rosa.
Im zweiten teil des stückes befanden sich die zwei personen in einer anstalt/einem gefängnis; dafür haben die schauspieler die klebebänder, die fauteuils, teller, lampe und zwei hussen entfernt; der ganze raum in seiner vorhandenen struktur (metallische elemente, gitter und steher im künstlerhaus) wurde in die bühnengestaltung integriert.
nachdem die wohnung eingerichtet war, sollten die zwei personen diese nicht mehr verlassen (nicht durch wände gehen), was vom regisseur allerdings nicht konsequent eingehalten wurde; zudem bestand ein schauspieler darauf, dass, wenn auch für das publikum unsichtbar, ein lichtschalter montiert wurde, den er symbolisch betätigte, um in der szene das licht auszuschalten.
 
kommunikation der schweine 2004
von robert woelfl
 
künstlerhaus wien 2004
ur-theater
 
regie: gernot plass
bühne: gudrun lenk-wane
kostüm: agnes hamvas
licht: alex wanko
 
mit: petra strasser, herman kogler,
thomas seiwald, willy höller